Daniel Craig soll Hauptrolle im Film «Queer» übernommen haben
Die Premiere des Luca-Guadagnino-Streifens wird beim Filmfestival in Venedig erwartet
Laut Medienberichten hat der «Call Me By Your Name»-Regisseur den Roman «Queer» verfilmt – mit Ex-James Bond Daniel Craig in der Hauptrolle.
Demnach soll in Cannes davon gesprochen worden sein, dass Luca Guadagninos neuer Dreistundenfilm beim Filmfestival in Venedig in Premiere gehen wird; das berichtet das Branchenblatt World of Reel («Your place for alternative movie news»).
Es handele sich um eine Adaption des gleichnamigen semi-autobiografischen Romans von William S. Burroughs. Darin beschreibt der Autor seinen Kampf mit Drogenabhängigkeit und mit seiner Sexualität (MANNSCHAFT berichtete).
Das Buch wurde bereits in den 1950er Jahren geschrieben, aber erst 1985 veröffentlicht – «wegen der homosexuellen Inhalte», wie der Star Observer schreibt.
«Performance seines Karriere» Es werde erwartet, dass Craig die «Performance seiner Karriere» abliefern wird. Er hatte bereits zuvor herausragende queere Rollen übernommen, u.a. im Francis-Bacon-Biopic «Love is the Devil», zuletzt als schwuler Detektiv in «Knives Out» (MANNSCHAFT berichtete).
Burroughs‘ berühmtestes Buch ist «Naked Lunch» – das lange als nicht verfilmbar galt. Drehbuchautor Justin Kuritzkes hatte den Medienberichten zufolge weniger Schwierigkeiten, «Queer» für die Leinwand zu adaptieren.
«Es ist ein ziemlich wildes Buch – aber die Figuren waren da, die Story war da, und eine spannende Perspektive war da, eine Erzählerstimme ebenso», sagte Kuritzkes zu IndieWire. Es sei also nur darum gegangen, alles zusammenzubringen, auch mit der Stimme und Erzählform von Guadagnino, dessen Tennisfilm «Challengers – Rivalen» mit seiner homoerotischen Dreiecksgeschichte aktuell im Kino läuft.
Derweil ist ausserdem ein neuer queerer Guadagnino-Film mit «God’s Own Country»-Star Josh O’Connor in Arbeit (MANNSCHAFT berichtete).
Laut Grindr-Statistik war Henry Cavill für Nutzer*innen der Dating-App 2023 der «Hottest Man of the Year» (MANNSCHAFT berichtete).
Das könnte dich auch interessieren
«Postcards from London»: Sex und die schönen Künste
„Postcards from London“ hat das Zeug zum Kultfilm. Regisseur Steve McLean siedelt seine selbstironische Ode an die Kunst der käuflichen Liebe in einem hochstilisierten Soho der Gegenwart an.
60 ist das neue 40 – Happy Birthday, Madonna!
Unser Gastautor Marcel Weber erfand die Madonnamania-Party im Berliner SchwuZ und veranstaltet sie seit 18 Jahren.
Neue Single: Janet Jackson verlängert den Sommer
Janet Jackson hat nach drei Jahren Pause ihre neue Single „Made For Now“ veröffentlicht, zusammen mit dem Daddy Yankee („Despacito“).
Kelly Clarkson verteidigt lesbisches Paar gegen Homohasser
Homosexualität sei eine Sünde, schrieb ein Fan von Kelly Clarkson auf deren Twitter-Profil. Die Sängerin mochte das nicht stehen lassen.