Umfrage der Woche: Weg mit der Monarchie?
Prinz Harrys Autobiografie «Reserve» erscheint nun offiziell
Seit Tagen schwirren die saftigsten Anekdoten aus der Biografie von Prinz Harry durch die Medien. Der Königssohn selbst gab in mehreren Interviews weitere Details preis. Nun erscheint «Reserve». Ist die Monarchie noch zu retten?
Er schnupfte mehrmals Kokain, erlebte sein erstes Mal mit einer älteren Frau und geriet handfest mit Bruder William aneinander: Nach Bekanntwerden zahlreicher Details können Royal-Fans nun alle Anekdoten aus Prinz Harrys Autobiografie selbst nachlesen. «Reserve», wie der deutsche Titel des Buchs lautet, erschien in der Nacht zum Dienstag. In London öffneten einige Buchläden eigens schon um Mitternacht für den Verkauf.
Am Montag stellte sich Harry den Fragen des offen schwulen Star-Journalisten Anderson Cooper. Auf die Frage, ob das nicht alles sehr «Game of Thrones»-mässig sei, nur ohne Drachen, erwidert Harry: Es gibt hier definitiv Drachen!
Bereits seit Tagen zitieren vor allem britische Medien aus «Reserve». Das Buch unterliegt eigentlich einer strengen Sperrfrist, war aber am vergangenen Donnerstag versehentlich vorübergehend in Spanien zu kaufen gewesen.
In mehreren Interviews mit britischen und US-TV-Sendern hat Harry seinen Familienmitgliedern und dem Hofpersonal schwere Vorwürfe gemacht. Sie hätten die Stimmung gegen ihn und seine Ehefrau Herzogin Meghan angeheizt, indem sie der britischen Boulevardpresse Informationen gegen das Paar zugesteckt hätten.
In dem Buch spricht Harry viel über die schwierige Beziehung zu Prinz William und die Entfremdung zwischen ihm und dem aktuellen Thronfolger. Ihre Mutter, die 1997 tödlich verunglückte Prinzessin Diana, wäre traurig, wenn sie den Streit zwischen den Brüdern erleben müsste, sagte Harry im Gespräch mit ABC. Ihm zufolge gibt es derzeit keinen Kontakt zu Bruder William oder Vater König Charles III.
Der Herzog von Sussex kritisierte auch seine Stiefmutter Queen Camilla heftig. Camillas Bedürfnis, ihr Image aufzubessern sowie ihre Bereitschaft, Beziehungen zur britischen Presse aufzubauen, machten sie gefährlich, behauptete er im Gespräch mit ABC. Zugleich nahm er Camilla in Schutz. Sie sei «keine böse Stiefmutter», sagte Harry und betonte, er liebe alle Familienmitglieder sehr.
Im englischen Original lautet der provokative Titel des Buches «Spare». Das Wort spielt auf die Redewendung «the heir and the spare» an, also «der Erbe und der Ersatz». In diesem Fall wäre Prinz William (40) als Thronfolger der Erbe, sein jüngerer Bruder Harry der Ersatz, der höchstens beim Tod des Älteren zum Zuge kommen könnte.
Nun zu unserer Frage:
Die dritte «Young Royals»-Staffel wird die letzte sein: Bekommen die beiden schwedischen Teenager ein Happy End? (MANNSCHAFT berichtete)
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